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Sesarma spec. „Neon Face“
Corydoras longipinnis



Centromochlus sp. Ninja11.03.2010


Eine kleine Sensation erreichte uns kürzlich aus Brasilien. Bereits beim Auspacken fiel die fantastische Schwarz-Weiß-Zeichnung der kleinen (4-6 cm langen) Welse ins Auge. Es handelt sich mit Sicherheit um Vertreter der Gattung Centromochlus, die mit 11 Arten in Südamerika verbreitet ist. Diese Fische sind enge Verwandte von der bekannteren Gattung Tatia und wie diese Angehörige der Familie Auchenipteridae (Trugdornwelse). Trugdornwelse haben eine innere Befruchtung, dazu ist die Afterflosse des Männchens modifiziert. Die Weibchen legen befruchtete Eier ohne Anwesenheit der Männchen ab.



Bislang haben sich unsere "Ninja-Cats" als robuste Pfleglinge erwiesen.



Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 295852 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wie ausschließlich den Großhandel beliefern.

Lexikon: Centromochlus: aus dem Altgriechischen "mit Hebelstab", bezieht sich auf die mit einem Sperrmechanismus arretierbaren Brustflossenstacheln.

Text & Photos: Frank Schäfer






Discus Royal Blue Nhamunda Maracanha19.02.2010


Und noch ein neuer, phantastischer Diskus-Wildfang. Nhamunda-Diskus haben einige Besonderheiten. Zum einen haben viele Exemplare einen besonders hohen Rotanteil in der Färbung und zum anderen kann man bei Nhamunda die Geschlechter auch farblich und körperlich ganz gut unterscheiden. Royal Blue sind fast immer Männchen, die Weibchen stehen eher in der Kategorie "Braun" oder "Blau". Weibchen haben auch einen runderen, scheibenförmigeren Körper, Männchen sind höher gebaut.



Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 731355 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

Text & Photos: Frank Schäfer






Discus Heckel / Jatapu11.02.2010


Die Reihe herrlicher Diskus-Wildfänge, die momentan importiert werden kann, reißt nicht ab. Neben den wundervollen Royal Blue, die wir Ihnen letzte Woche vorstellten, haben wir auch exzellente Blaukopf-Heckel, die aus dem Rio Jatapu kommen sollen. Dieser Nebenfluss des Amazonas hat eine einzigartige Mischung aus Schwarzwasser- und Weißwasserfauna. Interessant ist auch, dass bei diesen Blaukopf-Heckeln einige Gipsy-Blue Diskus als Beifänge sind.



Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 735055 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.






Discus Royal Blue Novo Ariguana05.02.2010


Unter dieser Bezeichnung haben wir gestern (2.2.) fantastische, große Wildfangdiskus erhalten. Diskuskenner werden verstehen, dass die Tiere heute noch lange nicht zeigen, was wirklich in ihnen steckt, und doch sehen sie schon fantastisch aus!

Text & Photo: Frank Schäfer






Gold- und Silbersaumbuntbarsch: Neue Namen!29.01.2010


Der Goldsaumbuntbarsch aus Peru und der Silbersaumbuntbarsch aus Ekuador gehören schon seit Jahrzehnten zu den beliebten Aquarienfischen. Ihre Farbenpracht, leichte Züchtbarkeit und ihr interessantes Verhalten verhalf ihnen zu dieser Beliebtheit.

Lange Zeit war jedoch unklar, wie diese Fische wissenschaftlich eingeordnet werden sollen. Im Hobby ging man schon früh davon aus, dass es sich um zwei zwar ähnliche, aber doch verschiedene Arten handelt. Darum nannte man den Goldsaumbuntbarsch Aequidens rivulatus und den Silbersaumbuntbarsch Aequidens sp. aff. rivulatus (siehe z.B. Aqualog Southamerican Cichlids III). Dem folgte auch die Wissenschaft.



Nun wurden in  neueren Arbeiten zusätzlich zu anatomischen Merkmalen auch genetische Merkmale untersucht. Als Resultat dieser Arbeiten wurde der Silbersaumbuntbarsch als eigenständige Art bestätigt und zusammen mit dem Goldsaumbuntbarsch und einigen weiteren Arten (Aequidens biseriatus, A. coeruleopunctatus, A. latifrons, A. pulcher, A. sapayensis) in die neue Gattung Andinoacara überführt. Der Silbersaumbuntbarsch wurde zudem endlich formell beschrieben und trägt jetzt den Namen Andinoacara stalsbergi, während der Goldsaumbuntbarsch folgerichtig nun Andinoacara rivulatus heißt.

Für unsere Kunden: A. rivulatus hat die Codenummer 610003 auf unserer Stockliste, A. stalsbergi 610811. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.


Lexikon: Aequidens: Latein, bedeutet "mit gleichem Zahn". Bezieht sich auf die Gebiss-Struktur. sp. aff.: Latein, Abkürzung für "species affinis", was "ähnliche Art" bedeutet. rivulatus: Latein: bedeutet "aus einem Bach stammend". stalsbergi: zu Ehren von Alf Stalsberg. Andinoacara: bedeutet "Acara aus den Anden". Acara ist eine andere Buntbarschgattung.

Literatur: Musilová, Z., Schindler, I. und W. Staeck (2009): Description of Andinoacara stalsbergi sp. n. (Teleostei: Cichlidae: Cichlasomatini) from Pacific coastal rivers in Peru, and annotations on the phylogeny of the genus. Vertebrate Zoology 59 (2): 131-141.

Text: Frank Schäfer, Photos: Aqualog-Archiv und Frank Schäfer






Sewellia speciosa26.01.2010




Aus Laos konnten wir nun erstmals diese hübsche Plattschmerle importieren. Die Art kommt im Einzug des Kong-Flusses von Laos und Vietnam vor. Die Maximallänge beträgt etwa 6 cm. Interessant sind bei dieser Art die Geschechlechtsunterschiede: die kleineren und schlankeren Männchen besitzen auf den Brustflossen fleckenartige Ansammlungen von kleinen Tuberkeln. Der Sinn dieser Pickelchen ist noch unbekannt.






Wie alle Sewellien sind die Tiere an strömendes Wasser angepasst. Gegenüber Artgenossen und anderen Fischen sind sie friedlich. Man muss nur aufpassen, dass die Kleintierfresser genug zu essen bekommen. Frostfutter - Mückenlarven eignen sich am besten - wird gerne angenommen.



Lexikon: Sewellia: Widmungsname. speciosa: Latein, bedeutet "schön, ansehnlich".



Text & Photos: Frank Schäfer






Faunus ater20.01.2010

Faunus ater



Diese attraktive, rund 6 cm lange Schnecke aus der weitläufigen Verwandtschaft der Turmdeckelschnecke haben wir jetzt aus Thailand erhalten. In der Natur lebt die Art auf schlammigen Böden im Unterlauf von Flüssen und zeichnet sich durch eine hohe Salztoleranz aus. Man kann sie sowohl in Süß- wie auch in Brackwasser pflegen. Im Gegensatz zu den lebend gebärenden Turmdeckelschnecken sind Faunus eierlegend. Da sich die Larven nur im Meer entwickeln können, ist eine unerwünschte Massenvermehrung der Schnecke im Aquarium nicht zu befürchten. Die Art ist getrennt geschlechtlich, es gibt also Männchen und Weibchen, die sich äußerlich allerdings nicht unterscheiden lassen. In der Natur sind die Tiere wohl Schlickfresser und brauchen auch im Aquarium sehr feine, weiche Nahrung. Als Algenfresser kann man sie nicht verwenden.



Lexikon: Faunus: ein römischer Gott, zuständig für Ackerbau und Viehzucht; entspricht dem griechischen Pan; warum dieser Gattungsname gewählt wurde, ist nicht bekannt. ater: Latein, bedeutet "schwarz".



Text & Photos: Frank Schäfer







Gerade hereingekommen: Nachzuchten von Hypancistrus sp. L39912.01.2010


Hypancistrus sp. L399 ist ein kleinbleibender L-Wels. Seine Maximallänge beträgt um 8 cm. Wie so viele L-Welse dieser Verwandtschaftsgruppe ist er sehr variabel gefärbt. Wir haben jetzt einige wenige Nachzuchtexemplare dieses wunderhübschen Fisches von einem deutschen Züchter erhalten, die eine Länge von 4-5 cm haben. Das Foto zeigt eines der erwachsenen Zuchttiere.


 
Für unsere Kunden: die Fische haben Code 26480-L399x-2 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
 
Text & Photo: Frank Schäfer








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