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Corydoras sp. C91
Hydrolycus scomberoides



Panaqolus sp. PUCALLPA30.07.2010


Aus Peru, genauer gesagt aus der Umgebung von Pucallpa, haben wir einen weiteren sehr niedlichen Harnischwels einführen können. Auch diese Art gehört - wie der letzte Woche vorgestellte "Zebra New Jutai" - in die engere Verwandtschaft von P. changae (LDA 26, L206, L226), s. http://www.aquariumglaser.de/de/news.php?news_id=288. Besonders Jungtiere sind sehr attraktiv gefärbt, später dunkeln die Tiere etwas nach. Typisch für P. sp. Pucallpa ist die getupfte Schwanzflosse, was in allen Altersstadien gut zu erkennen ist. Die größten Tiere, die wir bislang zu Gesicht bekamen, maßen etwa 7 cm.

Für unsere Kunden: die Fische haben Code 275342 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

Lexikon: Panaqolus: Verkleinerungsform von Panaque. Panaque ist eine andere Saugwelsgattung. changae: in Erinnerung an Fonchii Chang, die an der Erforschung der Art beteiligt war und bei einem Unfall auf dem Amazonas ums Leben kam.

Text & Photos: Frank Schäfer






Aphyolebias peruensis27.07.2010


Einen der schönsten Killifische stellt diese herrliche Art dar. A. peruensis war im Hobby lange unter der Bezeichnung Pterolebias peruensis bekannt. Die typischen Saisonfische - im Aquarium können sie etwa 1,5 Jahre alt werden, in der Natur erreichen sie ein derart hohes Alter wohl niemals - leben in Primärurwald-Gebieten im Norden Perus. Die innerartliche Variation ist groß und man kann jedes Männchen eines Importes an seinem spezifischen Muster und der Färbung erkennen.



Diese Fische sind Bodentaucher, die ihre Eier in den Bodengrund ablegen, wo sie etwa 10 Monate zur Entwicklung brauchen. Obwohl die Pflege und Zucht an sich nicht schwierig sind, erfordern sie doch Ausdauer und Geduld.

Killifische eignen sich generell nicht für Gesellschaftsaquarien, dort kommen sie nicht zur Geltung. Trockenfutter mögen A. peruensis nicht. Man reicht ihnen darum Frost- und Lebendfutter.

Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 342803 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

Lexikon: Aphyolebias: zusammengesetzt aus dem vorderen Wortstamm von Aphyosemion und Lebias. Aphyosemion ist eine afrikanische Killigattung, an die die Angehörigen von Aphyolebias erinnern, Lebias ist ein antiker Fischname, der früher für Aphanius-Arten benutzt wurde und in zusammengesetzter Form für zahlreiche südamerikanischen Killifischgattungsnamen verwendet wird. Pterolebias: zusammengesetzt aus dem altgriechischen Wort für "Flügel" und  Lebias, also "geflügelter Lebias". Lebias ist ein antiker Fischname, der früher für Aphanius-Arten benutzt wurde und in zusammengesetzter Form für zahlreiche südamerikanischen Killifischgattungsnamen verwendet wird. peruensis: bedeutet "aus Peru stammend".


Text & Photos: Frank Schäfer






Otocinclus vestitus PARAGUAY26.07.2010



Die Saison für diesen beliebten Otocinclus fängt jetzt an. Otocinclus vestitus hat ein riesiges Verbreitungsgebiet: man findet ihn in Peru, Bolivien und Paraguay. Die Art ist leicht anhand der typischen Schwanzflossenzeichnung von anderen Otocinclus-Arten zu unterscheiden.

Unter den O. vestitus, die wir diese Woche aus Paraguay importierten, fand sich auch ein teilxanthoristisches Tier. Es kommt außerordentlich selten vor, dass ein derart ungewöhnlich gefärbtes Exemplar in der Natur überlebt und erwachsen wird.



In der Pflege und Zucht ist O. vestitus eine echte Anfängerart, bei der man nicht viel falsch machen kann. Besonders Pflanzenaquarianer schätzen diese um 3 - 3,5 cm lang werdende Art, da sie die Algen auf der Oberseite der Pflanzenblätter abweidet, ohne den Pflanzen dabei zu schaden. Die Zucht gelingt im Artenaquarium und ähnelt im Großen und Ganzen der der Panzerwelse (Corydoras).

Für unsere Kunden: die Fische haben Code 273604 (alter Handelsname: O. arnoldi) auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

Lexikon: Otocinclus: altgriechisch, bedeutet "mit vergittertem Ohr"; bezieht sich auf einen gitterartig durchbrochenen, von außen sichtbaren Schädelknochen, der an der Stelle sitzt, wo bei Menschen das Ohr wäre. vestitus: latein, bedeutet "angekleidet, angezogen". Xanthorismus: Farbmutation, bei der es zu einem verstärkten Auftreten gelber Farbpigmentzellen kommt.

Text & Photos: Frank Schäfer






Panaqolus sp. NEW ZEBRA JUTAI15.07.2010


Einen wunderhübschen neuen Saugwels haben wir aus Peru mit der Fundortangabe "Jutai" erhalten. Die etwa 4-6 cm langen Tiere gehören zweifellos in den Formenkreis um Panaqolus changae (LDA26, L206, L226).  Besonders auffällig an diesen Fischen ist, dass sie schon in der geringen Größe, in der wir sie erhalten haben, scheinbar Geschlechtsunterschiede ausgebildet hat. Während die vermutlichen Männchen eine weiße Grundfärbung, schmalere Binden und ein unregelmäßiges Schwanzflossenmuster haben, sind die vermutlichen Weibchen eher orange in der Grundfärbung und haben einen einheitlich gestreifte Schwanzflossenzeichnung.



Möglicherweise handelt es sich um eine kleinbleibende Population? Panaqolus changae erreicht etwa 12 cm Totallänge und ist leicht zu pflegen. Weiches Holz ist ein wichtiger Nahrungsbestandteil der Tiere.



Für unsere Kunden: die Fische haben Code 275351 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

Lexikon: Panaqolus: Verkleinerungsform von Panaque. Panaque ist eine andere Saugwelsgattung. changae: in Erinnerung an Fonchii Chang, die an der Erforschung der Art beteiligt war und bei einem Unfall auf dem Amazonas ums Leben kam.

Text & Photos: Frank Schäfer






Mastacembelus caudiocellatus09.07.2010



Erstmals ist uns der Import des hübschen Stachelaals Mastacembelus caudiocellatus aus Burma gelungen. Die kleinbleibende (um 20 cm), sehr kontrastreich gezeichnete Art stammt aus der Inle See-Region, wo sie endemisch vorkommt. Der Inle See hat mittelhartes, leicht alkalisches Wasser und schon viele schöne, gut halt- und züchtbare Arten in unsere Aquarien entsandt.

Obwohl die Art bereits 1893 beschrieben wurde, ist sie aquaristisch bislang noch nicht in Erscheinung getreten. In unserem Import finden sich zwei Phänotypen, etwas größere, kräftigere und dunkel gefärbte Tiere und etwas kleinere, schlanke, eher braun gefärbte. Möglicherweise handelt es sich dabei um Geschlechtsunterschiede. Stachelaale kann man durchaus im Aquarium züchten, sie laichen interessanterweise am liebsten in den Wurzeln von Schwimmpflanzen nahe der Wasseroberfläche ab.



Im Aquarium bietet man Stachelaalen ganz grundsätzlich Versteckmöglichkeiten und stellenweise feinen Sand zum Eingraben. Es sind rein fleischfressende Tiere, Pflanzen werden höchstens beschädigt, wenn sich die Stachelaale darunter einzugraben versuchen. Alle Stachelaale sind sehr friedlich, sowohl gegen Artgenossen, wie auch gegen artfremde Fische, aber zu kleine Fische werden selbstverständlich gefressen. Da das Maul der Stachelaale aber recht klein ist, sind bereits 4-5 cm große Fische sicher vor ihnen. Man füttert Stachelaale mit dem üblichen Frost- und Lebendfutter, auch Granulate werden meist gerne genommen.



Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 426353 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

Lexikon: Mastacembelus: altgriechisch, bedeutet "der sich einen Bissen einwirft"; vermutlich wurde die bewegliche Schnauze als Rüssel interpretiert, mit denen sich die Tiere wie Elefanten Futter in das Maul stecken können. Das ist aber nicht der Fall. caudiocellatus: latein, bedeutet "mit Augenfleck im Schwanz".

Text & Photos: Frank Schäfer






Otocinclus mimulus06.07.2010


Erstmals können wir jetzt aus Paraguay einenbildhübschen und äußerst seltenen Otocinclus anbieten, nämlich O.mimulus. Neben allen bekannten guten Eigenschaften, die diese Art mitden anderen Vertretern der Gattung Otocinclus teilt - also geringeGröße, Friedfertigkeit, gutes Algenputzen auf Pflanzenblättern,Tagaktivität - hat diese spezielle Art noch eine Besonderheit. Sie lebtnämlich zusammen mit einer Corydoras-Art, der sie farblich gleicht.Dieses Phänomen nennt man Mimese. Die Corydoras-Art, es handelt sich umC. diphyes (s.http://www.aquariumglaser.de/de/corydoras-diphyes-_de_685.html)haben wir aktuell auch im Stock. So ergibt sich die bisher nicht dagewesene Gelegenheit, beide Arten zusammen im Aquarium zu beobachten.

Fürunsere Kunden: Otocinclus mimulus hat Code 273994 auf unsererStockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandelbeliefern.

Lexikon: Otocinclus: altgriechisch, bedeutet "mitvergittertem Ohr"; bezieht sich auf einen gitterartig durchbrochenen,von außen sichtbaren Schädelknochen, der an der Stelle sitzt, wo beiMenschen das Ohr wäre. mimulus: latein, bedeutet "Schauspielerchen",bezieht sich auf die Mimikry zu Corydoras diphyes. Corydoras: aus demAltgriechischen, bedeutet „mit Helm und Lanze“, was sich auf die äußerenKnochenpanzer und die kräftigen Flossenstacheln bezieht. diphyes:altgriechisch, bedeutet "von verschiedener Natur", weil die gestreifteund die gefleckte Variante so unterschiedlich aussehen.

Text& Photos: Frank Schäfer






Corydoras diphyes22.06.2010



Seit langem konnten wir endlich einmal wieder den hübschen Corydoras diphyes aus Paraguay importieren. Für mehr Infos klicken Sie bitte hier:
http://www.aquariumglaser.de/de/corydoras-diphyes-_de_685.html

Text & Photo: Frank Schäfer






Chapalichthys pardalis02.06.2010


Der Pantherkärpfling, Chapalichthys pardalis, ist ein maximal 6,5 cm (Männchen) bzw. 7 cm (Weibchen) lang werdender Vertreter der Hochlandkärpflinge (Goodeidae). Seine ursprüngliche Heimat ist Mexiko, wo er auf der pazifischen Seite im Bundesstaat Michoacan, Provinz Tocumbo, vorkommt. Im Gegensatz zu manch anderem Hochlandkärpfling scheint der wildlebende Bestand dieser hübschen, lebendgebärenden Art nicht gefährdet zu sein.



Im Aquarium ist er jedoch eine ausgesprochene Rarität und so sind wir stolz, ihn jetzt im Stock zu haben. Die Pflege und Zucht der Tiere ist nicht schwierig. Man hält sie am besten bei etwas schwankenden Temperaturen und (in Wohnräumen) ohne Heizung, denn in der Natur liegt die Wassertemperatur höchstens bei 20°C. Am besten wirken die Fische in größeren Aquarien mit guter Bepflanzung. Gegen Mitbewohner gelten sie als friedlich, jedenfalls der derzeit im Hobby vertretene Stamm. Leider wachsen sie recht langsam und sind daher ein wenig teurer als andere Arten, doch die gute Nachricht ist: je älter die Fische werden, desto schöner sind sie gefärbt.

Für unsere Kunden: die Fische haben Code 408403 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

Lexikon: Chapalichthys: bedeutet "Fisch aus dem Chapala-See". Der Chapala-See in Mexiko ist die Heimat einer der Arten. pardalis: latein, bedeutet "wie ein Panther gefleckt".

Text & Photos: Frank Schäfer








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