| Panaqolus sp. PUCALLPA | 30.07.2010 |
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Aus Peru, genauer gesagt aus der Umgebung von Pucallpa, haben wir einen weiteren sehr niedlichen Harnischwels einführen können. Auch diese Art gehört - wie der letzte Woche vorgestellte "Zebra New Jutai" - in die engere Verwandtschaft von P. changae (LDA 26, L206, L226), s. http://www.aquariumglaser.de/de/news.php?news_id=288. Besonders Jungtiere sind sehr attraktiv gefärbt, später dunkeln die Tiere etwas nach. Typisch für P. sp. Pucallpa ist die getupfte Schwanzflosse, was in allen Altersstadien gut zu erkennen ist. Die größten Tiere, die wir bislang zu Gesicht bekamen, maßen etwa 7 cm.
Für unsere Kunden: die Fische haben Code 275342 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Panaqolus: Verkleinerungsform von Panaque. Panaque ist eine andere Saugwelsgattung. changae: in Erinnerung an Fonchii Chang, die an der Erforschung der Art beteiligt war und bei einem Unfall auf dem Amazonas ums Leben kam.
Text & Photos: Frank Schäfer
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| | Aphyolebias peruensis | 27.07.2010 |
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Einen der schönsten Killifische stellt diese herrliche Art dar. A. peruensis war im Hobby lange unter der Bezeichnung Pterolebias peruensis bekannt. Die typischen Saisonfische - im Aquarium können sie etwa 1,5 Jahre alt werden, in der Natur erreichen sie ein derart hohes Alter wohl niemals - leben in Primärurwald-Gebieten im Norden Perus. Die innerartliche Variation ist groß und man kann jedes Männchen eines Importes an seinem spezifischen Muster und der Färbung erkennen.

Diese Fische sind Bodentaucher, die ihre Eier in den Bodengrund ablegen, wo sie etwa 10 Monate zur Entwicklung brauchen. Obwohl die Pflege und Zucht an sich nicht schwierig sind, erfordern sie doch Ausdauer und Geduld.
Killifische eignen sich generell nicht für Gesellschaftsaquarien, dort kommen sie nicht zur Geltung. Trockenfutter mögen A. peruensis nicht. Man reicht ihnen darum Frost- und Lebendfutter.
Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 342803 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Aphyolebias: zusammengesetzt aus dem vorderen Wortstamm von Aphyosemion und Lebias. Aphyosemion ist eine afrikanische Killigattung, an die die Angehörigen von Aphyolebias erinnern, Lebias ist ein antiker Fischname, der früher für Aphanius-Arten benutzt wurde und in zusammengesetzter Form für zahlreiche südamerikanischen Killifischgattungsnamen verwendet wird. Pterolebias: zusammengesetzt aus dem altgriechischen Wort für "Flügel" und Lebias, also "geflügelter Lebias". Lebias ist ein antiker Fischname, der früher für Aphanius-Arten benutzt wurde und in zusammengesetzter Form für zahlreiche südamerikanischen Killifischgattungsnamen verwendet wird. peruensis: bedeutet "aus Peru stammend".
Text & Photos: Frank Schäfer
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| | Otocinclus vestitus PARAGUAY | 26.07.2010 |
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Die Saison für diesen beliebten Otocinclus fängt jetzt an. Otocinclus vestitus hat ein riesiges Verbreitungsgebiet: man findet ihn in Peru, Bolivien und Paraguay. Die Art ist leicht anhand der typischen Schwanzflossenzeichnung von anderen Otocinclus-Arten zu unterscheiden.
Unter den O. vestitus, die wir diese Woche aus Paraguay importierten, fand sich auch ein teilxanthoristisches Tier. Es kommt außerordentlich selten vor, dass ein derart ungewöhnlich gefärbtes Exemplar in der Natur überlebt und erwachsen wird.
In der Pflege und Zucht ist O. vestitus eine echte Anfängerart, bei der man nicht viel falsch machen kann. Besonders Pflanzenaquarianer schätzen diese um 3 - 3,5 cm lang werdende Art, da sie die Algen auf der Oberseite der Pflanzenblätter abweidet, ohne den Pflanzen dabei zu schaden. Die Zucht gelingt im Artenaquarium und ähnelt im Großen und Ganzen der der Panzerwelse (Corydoras).
Für unsere Kunden: die Fische haben Code 273604 (alter Handelsname: O. arnoldi) auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Otocinclus: altgriechisch, bedeutet "mit vergittertem Ohr"; bezieht sich auf einen gitterartig durchbrochenen, von außen sichtbaren Schädelknochen, der an der Stelle sitzt, wo bei Menschen das Ohr wäre. vestitus: latein, bedeutet "angekleidet, angezogen". Xanthorismus: Farbmutation, bei der es zu einem verstärkten Auftreten gelber Farbpigmentzellen kommt.
Text & Photos: Frank Schäfer
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| | Panaqolus sp. NEW ZEBRA JUTAI | 15.07.2010 |
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Einen wunderhübschen neuen Saugwels haben wir aus Peru mit der Fundortangabe "Jutai" erhalten. Die etwa 4-6 cm langen Tiere gehören zweifellos in den Formenkreis um Panaqolus changae (LDA26, L206, L226). Besonders auffällig an diesen Fischen ist, dass sie schon in der geringen Größe, in der wir sie erhalten haben, scheinbar Geschlechtsunterschiede ausgebildet hat. Während die vermutlichen Männchen eine weiße Grundfärbung, schmalere Binden und ein unregelmäßiges Schwanzflossenmuster haben, sind die vermutlichen Weibchen eher orange in der Grundfärbung und haben einen einheitlich gestreifte Schwanzflossenzeichnung.
Möglicherweise handelt es sich um eine kleinbleibende Population? Panaqolus changae erreicht etwa 12 cm Totallänge und ist leicht zu pflegen. Weiches Holz ist ein wichtiger Nahrungsbestandteil der Tiere.

Für unsere Kunden: die Fische haben Code 275351 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Panaqolus: Verkleinerungsform von Panaque. Panaque ist eine andere Saugwelsgattung. changae: in Erinnerung an Fonchii Chang, die an der Erforschung der Art beteiligt war und bei einem Unfall auf dem Amazonas ums Leben kam.
Text & Photos: Frank Schäfer
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| | Mastacembelus caudiocellatus | 09.07.2010 |
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Erstmals ist uns der Import des hübschen Stachelaals Mastacembelus caudiocellatus aus Burma gelungen. Die kleinbleibende (um 20 cm), sehr kontrastreich gezeichnete Art stammt aus der Inle See-Region, wo sie endemisch vorkommt. Der Inle See hat mittelhartes, leicht alkalisches Wasser und schon viele schöne, gut halt- und züchtbare Arten in unsere Aquarien entsandt.
Obwohl die Art bereits 1893 beschrieben wurde, ist sie aquaristisch bislang noch nicht in Erscheinung getreten. In unserem Import finden sich zwei Phänotypen, etwas größere, kräftigere und dunkel gefärbte Tiere und etwas kleinere, schlanke, eher braun gefärbte. Möglicherweise handelt es sich dabei um Geschlechtsunterschiede. Stachelaale kann man durchaus im Aquarium züchten, sie laichen interessanterweise am liebsten in den Wurzeln von Schwimmpflanzen nahe der Wasseroberfläche ab.

Im Aquarium bietet man Stachelaalen ganz grundsätzlich Versteckmöglichkeiten und stellenweise feinen Sand zum Eingraben. Es sind rein fleischfressende Tiere, Pflanzen werden höchstens beschädigt, wenn sich die Stachelaale darunter einzugraben versuchen. Alle Stachelaale sind sehr friedlich, sowohl gegen Artgenossen, wie auch gegen artfremde Fische, aber zu kleine Fische werden selbstverständlich gefressen. Da das Maul der Stachelaale aber recht klein ist, sind bereits 4-5 cm große Fische sicher vor ihnen. Man füttert Stachelaale mit dem üblichen Frost- und Lebendfutter, auch Granulate werden meist gerne genommen.

Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 426353 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Mastacembelus: altgriechisch, bedeutet "der sich einen Bissen einwirft"; vermutlich wurde die bewegliche Schnauze als Rüssel interpretiert, mit denen sich die Tiere wie Elefanten Futter in das Maul stecken können. Das ist aber nicht der Fall. caudiocellatus: latein, bedeutet "mit Augenfleck im Schwanz".
Text & Photos: Frank Schäfer
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| | Otocinclus mimulus | 06.07.2010 |
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Erstmals können wir jetzt aus Paraguay einenbildhübschen und äußerst seltenen Otocinclus anbieten, nämlich O.mimulus. Neben allen bekannten guten Eigenschaften, die diese Art mitden anderen Vertretern der Gattung Otocinclus teilt - also geringeGröße, Friedfertigkeit, gutes Algenputzen auf Pflanzenblättern,Tagaktivität - hat diese spezielle Art noch eine Besonderheit. Sie lebtnämlich zusammen mit einer Corydoras-Art, der sie farblich gleicht.Dieses Phänomen nennt man Mimese. Die Corydoras-Art, es handelt sich umC. diphyes (s.http://www.aquariumglaser.de/de/corydoras-diphyes-_de_685.html)haben wir aktuell auch im Stock. So ergibt sich die bisher nicht dagewesene Gelegenheit, beide Arten zusammen im Aquarium zu beobachten.
Fürunsere Kunden: Otocinclus mimulus hat Code 273994 auf unsererStockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandelbeliefern.
Lexikon: Otocinclus: altgriechisch, bedeutet "mitvergittertem Ohr"; bezieht sich auf einen gitterartig durchbrochenen,von außen sichtbaren Schädelknochen, der an der Stelle sitzt, wo beiMenschen das Ohr wäre. mimulus: latein, bedeutet "Schauspielerchen",bezieht sich auf die Mimikry zu Corydoras diphyes. Corydoras: aus demAltgriechischen, bedeutet „mit Helm und Lanze“, was sich auf die äußerenKnochenpanzer und die kräftigen Flossenstacheln bezieht. diphyes:altgriechisch, bedeutet "von verschiedener Natur", weil die gestreifteund die gefleckte Variante so unterschiedlich aussehen.
Text& Photos: Frank Schäfer |
| | Corydoras diphyes | 22.06.2010 |
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Seit langem konnten wir endlich einmal wieder den hübschen Corydoras diphyes aus Paraguay importieren. Für mehr Infos klicken Sie bitte hier: http://www.aquariumglaser.de/de/corydoras-diphyes-_de_685.html
Text & Photo: Frank Schäfer
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| | Chapalichthys pardalis | 02.06.2010 |
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Der Pantherkärpfling, Chapalichthys pardalis, ist ein maximal 6,5 cm (Männchen) bzw. 7 cm (Weibchen) lang werdender Vertreter der Hochlandkärpflinge (Goodeidae). Seine ursprüngliche Heimat ist Mexiko, wo er auf der pazifischen Seite im Bundesstaat Michoacan, Provinz Tocumbo, vorkommt. Im Gegensatz zu manch anderem Hochlandkärpfling scheint der wildlebende Bestand dieser hübschen, lebendgebärenden Art nicht gefährdet zu sein.

Im Aquarium ist er jedoch eine ausgesprochene Rarität und so sind wir stolz, ihn jetzt im Stock zu haben. Die Pflege und Zucht der Tiere ist nicht schwierig. Man hält sie am besten bei etwas schwankenden Temperaturen und (in Wohnräumen) ohne Heizung, denn in der Natur liegt die Wassertemperatur höchstens bei 20°C. Am besten wirken die Fische in größeren Aquarien mit guter Bepflanzung. Gegen Mitbewohner gelten sie als friedlich, jedenfalls der derzeit im Hobby vertretene Stamm. Leider wachsen sie recht langsam und sind daher ein wenig teurer als andere Arten, doch die gute Nachricht ist: je älter die Fische werden, desto schöner sind sie gefärbt.
Für unsere Kunden: die Fische haben Code 408403 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Chapalichthys: bedeutet "Fisch aus dem Chapala-See". Der Chapala-See in Mexiko ist die Heimat einer der Arten. pardalis: latein, bedeutet "wie ein Panther gefleckt".
Text & Photos: Frank Schäfer
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Acanthophacelus: bedeutet in etwa “Nadelbündel”, bezieht sich auf die anatomische Feinstruktur des männlichen Begattungsorgans (Gonopodium). aculeatus: Latein, "stachelig". adoketa: aus dem Altgriechischen: "unerwartet". Bezieht sich auf das natürliche Vorkommen, das weitab vom Vorkommen der übrigen Buntbarsche dieser Gattung liegt. adolfoi: zu Ehren von Adolfo Schwartz. Aequidens: Latein, bedeutet "mit gleichem Zahn". Bezieht sich auf die Gebiss-Struktur. agulha: nach einer am Rio Madeira (der Typuslokalität) üblichen, populären Bezeichnung der Art. Akysis: aus dem Altgriechischen "ohne Blase", bezieht sich auf das Fehlen der Schwimmblase. albonubes: latein für „Weiße Wolken“, nach den Weiße-Wolken-Bergen in China, wo die Art entdeckt wurde altae: Ableitung nicht bekannt (alta, latein, bedeutet "hoch"). amazonicus: nach dem Amazonas, wo die Art vorkommt. Anabas: altgriechisch, bedeutet "der Kletterer". Ancistrus: nach dem altgriechischen Wort für "Angelhaken"; bezieht sich auf die hakenförmigen, auf dem beweglichen Zwischenkiemendeckel befindlichen und bei Gefahr abgespreizten Stacheln (Interopercularodontoden). Andinoacara: bedeutet "Acara aus den Anden". Acara ist eine andere Buntbarschgattung. Aphyolebias: zusammengesetzt aus dem vorderen Wortstamm von Aphyosemion und Lebias. Aphyosemion ist eine afrikanische Killigattung, an die die Angehörigen von Aphyolebias erinnern, Lebias ist ein antiker Fischname, der früher für Aphanius-Arten benutzt w Aphyosemion aus dem Griechischen, bedeutet in etwa „Kleiner Fisch mit Wimpelflossen“. Aplocheilichthys: aus dem Altgriechischen, bedeutet "Fisch, der Aplocheilus ähnlich ist". Aplocheilus ist eine andere Fischgattung. Aplocheilus: bedeutet "mit einfacher Lippe", bezieht sich auf die Maulstruktur. araguaiae: aus dem Araguaia stammend armatus: Latein für bewaffnet, wohl wegen des großen Rückenflossenstachels. Astacus: lateinischer Name für den Flußkrebs Astronotus: aus dem Altgriechischen "mit Sternenrücken"; bezieht sich auf die Zeichnung. Auchenipteridae aus dem griechischen auchen: Nacken, Hals und pteron: Flosse, bezieht sich auf die Stellung der Rückenflosse. Australe: aus dem Lateinischen für „Südlich“, bezieht sich auf die Herkunft Axelrodia: Widmungsname, gewidmet Herbert Axelrod. Balitoridae: abgeleitet von der Gattung Balitora. Der Name ist einer einheimischen Bezeichnung für eine Fischart in Indien entlehnt. von barbatus, -a, -um (latein): bärtig Barbucca: bedeutet in etwa „bärtige Backe“; bezieht sich auf den Laichausschlag auf den Wangen der Männchen. Barbus: Latein, bedeutet "der Bärtige", was sich auf die Barteln bezieht. Bauchflossen: auch Ventralen genannt, paarige Flossen am Bauch, die vor der Geschlechts- bzw. Darmöffnung positioniert sind. Beaufortia – Widmungsname bejeus - nach einer bengalischen Bezeichnung für diese Fische. beni: nach dem Rio Beni in Boliven, wo die Art endemisch vorkommt. Betta: von einem indonesischen Namen für eine der Arten abgeleitet. bifasciatus: latein, bedeutet "mit zwei Streifen". bimaculata: latein, bedeutet "mit zwei Flecken". bocourti: nach Marie Firmin Bocourt (1819 - 1904), einem französischen Zoologen und Künstler. Boraras: Anagramm für Rasbora, bezieht sich auf das umgekehrte Verhältnis von Körper- zu Schwanzwirbeln in Boraras verglichen mit Rasbora. Brachychalcinus: bedeuted "kurzer Chalcinus". Chalcinus ist eine andere Salmlergattung. brachyurus: Altgriechisch, "mit kurzem Schwanz". Breviventralis: mit kurzen Bauchflossen Brustflossen: auch Pectoralen genannt, paarige Flossen unmittelbar hinter der Kiemenöffnung. Bujurquina: nach der in Peru üblichen Bezeichnung "Bujurqui" für Buntbarsche Bunocephalus: altgriechisch, bedeutet "mit hügeligem Kopf". Celiae: nach dem Entdecker, Celia Epie aus Menja in Westkamerun. Centromochlus: aus dem Altgriechischen "mit Hebelstab", bezieht sich auf die mit einem Sperrmechanismus arretierbaren Brustflossenstacheln. cf.: aus dem lateinischen „confer“, was „vergleiche mit“ bedeutet. Wird verwendet, wenn es nicht sicher ist dass es sich tatsächlich um die nachfolgend genannte Art handelt. chatareus: nach einer in Bengalen üblichen Bezeichnung. Chela: nach einer einheimischen Bezeichnung chuno: nach der in Bengalen üblichen Bezeichnung für diese Art. cobojius: nach einer in Bengalen üblichen Bezeichnung für die Art. Colisa – nach einer bengalischen Bezeichnung für diese Fische conchonius: nach einer bengalischen Bezeichnung für diese Fische. Corydoras: aus dem Altgriechischen, bedeutet „mit Helm und Lanze“, was sich auf die äußeren Knochenpanzer und die kräftigen Flossenstacheln bezieht. crispata: runzelig Curimatopsis bedeutet ähnlich zu Curimata, einer anderen Salmlergattung. Danio: nach einer bengalischen Bezeichnung für diese Fische. Danionella: Verkleinerungsform von Danio. Danio ist eine andere Gattung von Fischen. delineatus = ohne Liniierung, bezieht sich auf die unvollständige Seitenlinie diabolica: bedeutet „teuflisch“, bezieht sich auf die rot leuchtenden Augen. Dianema: aus dem Altgriechischen : "mit zwei Fäden", was sich auf die Barteln bezieht. digrammus: altgriechisch, bedeutet "mit zwei Streifen". diphyes: altgriechisch, bedeutet "von verschiedener Natur", weil die gestreifte und die gefleckte Variante so unterschiedlich aussehen. dracula: nach Graf Dracula, einer Romanfigur von Bram Stoker, die als blutsaugender Vampir umgeht; in Anspielung an die hauerartigen, zahnähnlichen Gebilde der Männchen der Art. duplicareus: Latein für verdoppelt, bezieht sich auf die große Ähnlichkeit zu C. adolfoi. endemisch: nur dort und nirgendwo anders vorkommend. Ephippicharax: bedeuted "gesattelter Charax", was sich auf eine anatomische Besonderheit dieser Salmler bezieht, nämlich einen kopfwärts gerichteten, in die Muskulatur eingebetteten Stachel vor der Rückenflosse. eques: Latein für Reiter, Ritter; Bezug unbekannt. eriocheirum: aus dem Altgriechischen " mit haariger Hand". Etroplus: aus dem Altgriechischen, bedeutet "mit bewaffnetem Bauch", was sich auf die kräftigen Afterflossenstacheln bezieht. Familie: Kategorie in der wissenschaftlichen Klassifizierung von Tieren. Sie ist unterhalb der Ordnung und oberhalb der Gattung angelegt. fasciata – Latein „gestreift“ fasciatus: Latein, bedeutet "gestreift". flavatra: latein, bedeutet "gelb-schwarz", bezieht sich auf die Färbung. fluviatilis bedeutet "in Flüssen lebend" foerschi: zu Ehren von Walter Foersch. franciscensis: bezieht sich auf die Herkunft, den Rio Sao Francisco. frankei: zu Ehren von H.-J. Franke, einem hervorragenden Fischzüchter. fulvipinnis: von latein fulvus: orange und pinna: Flosse, also "mit orangenen Flossen" furzeri: zu Ehren von R. Furzer. Galeatus: latein für „Helm“, also „der mit Helm“ Garra: nach einer in Bengalen üblichen Bezeichnung. gatesi: Widmungsname für Gordon E. Gates, einem auf Regenwürmer spezialisierten Zoologen vom Judson College in Rangoon, der Albert W. C. T. Herre, dem Erstbeschreiber von M. gatesi, bei seinem Besuch in Rangoon half. genibarbis: aus dem Altgriechischen "mit haariger Wange". Geophagus: aus dem Altgriechischen, bedeutet "Erdfresser". Gibbosa: latein für „bucklig“. gibbosus bedeuted "bucklig" Gobiopterus: altgriechisch, bedeutet "Flügelgrundel". Gymnorhamphichthys: aus dem Altgriechischen, bedeutet "nackter Rhamphichthys". Rhamphichthys ist eine andere Gattung Messeraale. hellerii: zu Ehren von K. Heller, einem österreichischen Botaniker. Hemigrammus: altgriechisch, bedeutet "mit halber Linie", was sich auf die gattungscharakteristisch unvollständige Seitenlinie bezieht. hemiliopterus: aus dem Altgriechischen "mit halbglatter Flosse". Hemiloricaria: hemi ist altgriechisch und bedeutet "halb", loricaria ist eine andere Hexenwelsgattung. Hoplosternum: aus dem Altgriechischen "mit Brustschild". Horae: zu Ehren von Sunder Lal Hora, einem bedeutenden indischen Ichthylogen Hydrolycus: Wasserwolf Hyphessobrycon: altgriechisch, bedeutet "kleiner Brycon". Brycon ist eine andere Salmlergattung. hypostomus: aus dem Altgriechischen, bedeutet "mit unterständigem Maul". Ichthyologisch: Ichthyologie ist das Spezialgebiet der Biologie, das sich mit Fischen befasst Ilyodon: aus dem altgriechischen „mit flachem Zahn“, bezieht sich auf die Zahnstruktur. imbellis: Latein für "friedlich". Ivanacara: nach "Acara" und Iwan dem Schrecklichen, dem ersten russischen Zaren. Die Autoren deuten damit an, dass Arten von Ivanacara wie Iwan der Schreckliche massiven Stimmungsschwankungen unterworfen sind und plötzlich unberechenbar aggressiv werden k jaculatrix: latein, bedeutet "die Schleuderin". Kalochroma – aus dem griechischen „mit schönen Farben“ krameri: Widmungsname. kubotai: Widmungsname für Hitoshi Kubota, einem Fänger und Exporteur von Zierfischen. kuehnei: zu Ehren von Jens Kühne. kyathit: nach dem burmesischen Wort für „Leopard“, bezieht sich auf die Färbung der gepunkteten Variante. labiosa: Latein „mit Lippen“. abgeleitet aus dem lateinischen Wort laetus: froehlich Laetacara: aus dem Lateinischen "laetus" = fröhlich und "Acara", einem Indianerwort für Buntbarsch; bezieht sich auf die Schnauzenzeichnung, die den Eindruck erweckt, das Tier würde lächeln. Lamontichthys: Widmungsname (ichthys: altgriechisch für "Fisch") zu Ehren von Francesca La Monte. Lampiella: Zur Erinnerung der 1943 in Polen im Lager Sobibor von den Nazis ermordeten Großmutter des Erstbeschreibers Isaac Isbrücker, Céline Lampie. Sie war „eine kleine Frau mit einem kleinen Buckel“. Lamprologus: bedeutet "der Glanztragende", bezieht sich auf die glänzenden Körperflecken bei L. congoensis, der Typusart. larvophil: Maulbrüter, bei denen die geschlüpften Jungen, nicht aber die Eier im Maul bebrütet werden. laubuca: nach einer einheimischen Bezeichnung Leiocassis: Altgriechisch: bedeutet "mit glattem Helm". lennoni: zur Erinnerung an den ermordeten Musiker John Lennon. lentiginosa: latein für „gesprenkelt“. leopardus: Latein, bedeutet "leopardenartig", was sich auf das Fleckenmuster bezieht. Lepomis bedeutet "mit beschupptem Kiemendeckel" Leucaspius = Weißer Aspius (Aspius ist eine andere Karpfenfischgattung) leveretti - Widmungsname liemi: Widmungname lineatus: Latein, "gestreift". lippincottianus: Widmungsname. llanero: nach den Llanos in Venezuela, wo die Art vorkommt. longibarbis: aus dem Lateinischen "mit langem Bart", bezieht sich auf die Barteln. Longipinnis: aus dem Lateinischen „mit langen Flossen“. loretoensis: nach der Provinz Loreto in Peru. Loricaria: nach dem lateinischen Wort „lorica“ für den Brustharnisch der Legionäre, also „Brustharnischträger“. lucipinnis: aus dem Lateinischen "lucidus" = klar, hell und "pinna" = Flosse, bezieht sich auf das helle Fenster an der Basis des dunklen Dreiecks auf jeder Flosse (Ausnahme: Schwanzflosse), das artcharakteristisch ist. luxophthalmus: aus dem Altgriechischen, bedeutet "mit leuchtendem Auge". Macrobrachium: aus dem Altgriechischen "mit großem Arm". macrocephalus: latein, bedeutet "mit großem Kopf". Macrognathus: aus dem Altgriechischen "mit großen Kinnbacken". von macrolepis (griechisch): mit großen Schuppen maculatus: latein für gefleckt. marginatus: latein, bedeutet "gerändert". megasema: altgriechisch, bedeutet "mit großem Zeichen", was sich auf den großen Seitenfleck bezieht. meklongensis: aus dem Meklong-Fluss stammend. Melanoides: aus dem Altgriechischen "ähnlich wie Melania". Melania ist eine andere Schneckengattung. melanzonus: bedeutet „mit schwarzen Zonen“, bezieht sich auf die zwei schwarzen Längsstreifen. merah: nach dem indonesischen Wort für „rot“, wegen der Grundfärbung. Mesoaphyosemion: das Präfix "meso" bedeutet "mittel-, halb-, zwischen-" und wurde gewählt, um klar zu machen, dass der systematische Status der Mitglieder dieser Untergattung unklar ist. Metynnis: altgriechisch, bedeutet "zwischen die Pflugschar"; bezieht sich auf den Stachel vor der Rückenflosse. micagemmae: von latein micare „schimmern“ und gemma „Edelstein“, also „schimmernder Edelstein“. Microdevario: aus dem Altgriechischen, bedeutet "kleiner Devario". Devario ist eine andere Gattung von Bärblingen. Microphis: aus dem Altgriechischen "kleine Schlange". Micropoecilia: bedeutet „kleine Poecilia“. Poecilia ist eine andere Gattung Lebendgebärender Zahnkarpfen. Microrasbora: aus dem Altgriechischen, bedeutet "kleine Rasbora". Rasbora ist eine andere Gattung von Bärblingen. micros: aus dem altgriechischen mikros: klein. mimulus: latein, bedeutet "Schauspielerchen", bezieht sich auf die Mimikry zu Corydoras diphyes. Modesta: latein: anspruchslos, bescheiden (wegen der schlichten Färbung konservierter Tiere) Morleti: zu Ehren von Morlet, dem Sammler der Art Mugilogobius: latein, bedeutet "Meeräschengrundel". multicolor: Latein, bedeutet "vielfarbig". nana: latein für "zwergig". Nannacara: bedeuted "kleiner Acara". Acara ist ein Tupi- (=indianisches) Wort für Buntbarsch. Nannostomus: aus dem Altgriechischen, bedeutet "mit winzigem Maul". narcissus: nach dem griechischen Halbgott Narciss, der sich in sein eigenes Spiegelbild verliebte. Nigrolineata: latein „mit schwarzer Linie“ Nomorhamphus: altgriechisch, bedeutet in etwa "mit gesetzmäßigen Kiefern"; bezieht sich auf die im Unterschied zu anderen Halbschnabelhechten in etwa gleichlangen Ober- und Unterkiefer. Nothobranchius: Altgriechisch "nothos" = unecht und "branchion" = Kieme; bezieht sich auf den Aufbau der Kiemen. ocellatus: Latein für "mit Augenfleck". oenolaemus: Altgriechisch für "mit weinroter Kehle" Im Laufe der Entwicklung, im Laufe des Wachstums Opsodoras: von Opsis (griechisch): Auge, Sehen, Gesicht und Doras: eine andere Dornwelsgattung; bezieht sich auf die gattungsspezifische, runde Augenform orbicularis: von Latein "orbiculatus"= kreisrund. orcesi: Widmungsname zu Ehren von Gustavo Orcés-Villagomez. ornatus: bedeutet "geschmückt" Orthospinus: bedeutet "emporstehender Stachel" und bezieht sich auf einen vor der Rückenflosse befindlichen Stachel. Otocinclus: altgriechisch, bedeutet "mit vergittertem Ohr"; bezieht sich auf einen gitterartig durchbrochenen, von außen sichtbaren Schädelknochen, der an der Stelle sitzt, wo bei Menschen das Ohr wäre. Paedocypris: Altgriechisch, bedeutet in etwa "kindlicher Karpfen", in Anspielung auf die larvalen Merkmale der Gattung. Paleatus: vom Lateinischen Palea: Spreu, also „spreuartig gezeichnet“. panchax: nach dem bengalischen Namen der Art. pando: nach dem bolivianischen Departement Pando, wo die Art gefunden wird. Pangasius: nach einer einheimischen Bezeichnung für die im Ganges lebende Typusart der Gattung, Pangasius pangasius. parae: bedeutet „aus Para stammend“. Para ist ein brasilianischer Bundesstaat. parallelus: bezieht sich auf die zwei parallel laufenden, schwarzen Flankenstreifen Parauchenoglanis: Latein, "par" bedeutet "gleich, entsprechend" und Auchenoglanis ist eine andere Welsgattung. parva: latein, bedeutet "klein". pastazensis: nach dem Rio Pastaza in der Provinz Pastaza in Ecuador, wo die Art gefunden wurde. Patella: Name einer kleinen, flachen Pfanne, die im alte Rom benutzt wurde; bezieht sich auf die Schalenform. Perca bedeutet "Barsch" peruensis: bedeutet "aus Peru stammend". perugiae: Widmungsname für A. Perugia, der Ichthyologe am Museum in Triest war. peruvianus: bedeutet "aus Peru stammend". petricola: aus dem Altgriechischen, bedeutet "Felsenbewohner". Phractocephalus: aus dem Altgriechischen "Panzerkopf". Piraya: nach einer einheimischen Bezeichnung für diese Fische Polychromatismus: bedeutet "Vielfarbigkeit", wird verwendet, wenn innerhalb einer Art verschiedene Farbmuster auftreten. Poropanchax: bedeutet "Panchax mit Poren", was sich auf die gattungscharakteristischen Sinnesporen am Kopf bezieht. Panchax ist eine andere Fischgattung. Pseudacanthicus: aus dem Altgriechischen "falscher Acanthicus" (Acanthicus ist eine andere Harnischwelsgattung). Pseudobunocephalus: altgriechisch, bedeutet "falscher Bunocephalus". Bunocephalus ist eine andere Gattung Bratpfannenwelse. Der Name wurde gewählt, weil die Fische in der Vergangenheit häufig irrtümlich für Jungtiere von Bunocephalus gehalten wurden. Pseudocrenilabrus: Griechisch für "Falscher Crenilabrus". Crenilabrus ist eine andere Fischgattung. Pseudomystus: Altgriechisch, bedeutet "falscher Mystus". Mystus ist eine andere Welsgattung. Pseudorabora: altgriechisch, bedeutet "falsche Rasbora". Rasbora ist eine andere Fischgattung. Pseudorinelepis: aus dem Altgriechischen "falscher Rinelepis" (Rinelepis ist eine andere Harnischwelsgattung). Pterophyllum: aus dem Altgriechischen, bedeutet "Flossenblatt" oder "Blattflosser" pugnax: Latein für "kriegerisch". pulcher: bedeutet "schön" punctatum: Latein "punktiert". punctatus: Latein, bedeutet "punktiert". Puntius: abgeleitet von der bengalischen Bezeichnung "Punti" für solche Barben pygmaea: Latein für "zwergig". Pygocentrus: aus dem Griechischen, bedeutet in etwa Steißstachel. Vermutlich weil ursprünglich das Gattungsmerkmal die mit Strahlen versehene Fettflosse war, im Gegensatz zu Serrasalmus, bei denen die Fettflosse nie Flossenstrahlen hat Pyrrhulina bedeutet: Kleiner Dompfaff, kleiner Gimpel Pyrrhulina laeta bedeutet: Froehlicher kleiner Gimpel Rasbora – die bengalische Bezeichnung für die Art Rasbora rasbora rerio: nach einer bengalischen Bezeichnung für diese Fische. rexi: Widmungsname. reynoldsi: Widmungsname Riesei: Widmungsname, gewidmet W. Riese, der gemeinsam mit H. Axelrod die Typusexemplare fing. rivulatus: Latein: bedeutet "aus einem Bach stammend". von robustus, -a, -um (latein): kräftig rugosus: latein, bedeutet "faltig, runzelig". sathete: nach der in Bengalen üblichen Bezeichnung. Scabies = Rauhigkeit, Krätze (wegen der Schalenstruktur) scalare: aus dem Lateinischen "scalarum" = Leiter, wegen der Streifung. schleseri: Widmungsname für D. M. Schleser, der die Art zusammen mit M. Weitzman 2002 entdeckte. schwartzi: zu Ehren des Exporteurs Willy Schwartz scomberoides: ähnlich einer Makrele Septaria: mehrdeutig. Das lateinische Wort septaria bezeichnet eine zementartige Masse (das Wort Zement leitet sich davon ab). Der Gattungsname könnte aber auch eine Ableitung des Wortes septum sein, das eine dünne, untergliedernde Wand bezeichnet. Serrasalmus: aus dem Lateinischen, bedeutet in etwa „Lachs mit Säge“. Bezieht sich auf die sägeartig angeordneten Schuppen des Brustkieles Sewellia: Wird noch nachgeforscht. Höchstwahrscheinlich ein Widmungsname nach einem Herrn oder einer Frau Sewell. siamensis: bedeutet "aus Siam stammend". Sidthimunki: zu Ehren von Sidthimunk, dem Sammler der Art smaragdina: Latein für „smaragdfarben“. snijdersi: Widmungsname sp. aff.: Latein, Abkürzung für "species affinis", was "ähnliche Art" bedeutet. Spatuloricaria: latein, bedeutet "Loricaria mit Spatel"; Loricaria ist eine andere Welsgattung, "Spatel" bezieht sich auf die besondere und gattungscharakteristische Form der Zähne. splendens: Latein für "glänzend". Splendida: latein: glänzend stalsbergi: zu Ehren von Alf Stalsberg. stiktos: Altgriechisch für „gepunktet“. stoliczkanus: zu Ehren des Sammlers, Ferdinand Stoliczka (1838-1874). Strophidon: nicht erklärt, vermutlich altgriechisch, bedeutet "mit nach hinten gerichteten Zähnen". stuebelii: nach Alphons Stübel (1835-1905), Südamerikareisender, Geologe, gilt als Begründer der Vulkanologie Sturio (latein) bedeutet Stör, soma (latein) Körper. Synodontis: ein alter Name eines unbestimmten Fisches aus dem Nil. Synonym: gleichbedeutender Name. Wenn eine Art zweimal oder öfter wissenschaftlich beschrieben wurde, gilt der älteste verfügbare Name als gültiger wissenschaftlicher Name, die anderen werden zu Synonymen erklärt und haben keine Gültigkeit. Takifugu: aus zwei japanischen Worten zusamengesetzt, Taki "Wasserfall" und Fugu, der Bezeichnung für den bei falscher Zubereitung tödlich giftigen Kugelfisch; mehrdeutig, kann z.B. heißen, dass der Fisch in Flüssigkeit zubereitet werden muss. Tanichthys: Fisch des Tan, zu Ehren des Entdeckers Tan Kam Fei Tatia: zu Ehren von Charles Tate Regan, der Ichthyologe am Britischen Museum war. Telmatochromis: bedeutet "Sumpfbarsch"; der Erstbeschreiber Boulenger hatte wohl falsche Biotopangaben zu den Tieren erhalten, denn Telmatochromis leben im Geröll. temporalis: Latein tempus bedeutet "Schläfe"; der Artname bezieht sich auf den dunklen Streifen hinter dem Auge. testudineus: latein, bedeutet "schildkrötenartig". Toxotes: altgriechisch, bedeutet "Bogenschütze". Trachelyopterus von griechisch trachelia = extrem und pteron = Flosse, also „der mit der extremen Flosse“ translucida: Latein, bedeutet "durchscheinend", weil die Art so durchsichtig ist. Trichogaster: altgriechisch, bedeutet "Fadenbauch". trifasciatus: latein, bedeutet "mit drei Streifen". tuberculata: Latein "mit kleinen Höckern". tukano: nach einem Indianerstamm Tylomelania: aus dem Altgriechischen "schwielige Melania". Melania ist eine andere Schneckengattung. siehe Typusexemplar Das namenstragende Exemplar, ueblicherweise in einem Museum deponiert. Bildet die Grundlage der wissenschaftlichen Definition der jeweiligen Art. Umbra: Latein, bedeutet "Schatten", was sich auf die düstere Färbung bezieht. urophthalma: aus dem griechischen oura: Schwanz und ophthalmos: Auge, wegen des Schwanzwurzelflecks. urophthalmoides: so ähnlich wie urophthalma variata: bedeutet "veränderlich". vespa: Latein für Wespe. victoriae: nach dem Vorkommensgebiet, dem Victoriasee. vulgata: aus dem Lateinischen "gewöhnlich, häufig". whitei: zu Ehren von E. A. White, einer Persönlichkeit in Mexiko City, die den Erstbeschreiber in verschiedener Hinsicht unterstützte. winemilleri: zu Ehren von Kirk Winemiller Xenotoca: bedeuted "mit fremdartigen Jungen", was sich auf die "Nabelschnüre" (Trophotaenien) der neugeborenen Jungfische bezieht. Xiphophorus: aus dem Altgriechischen, bedeutet „Schwertträger“. Yasuhikotakia: zu Ehren des japanischen Wissenschaflters Yasuhiko Taki. Yunnanilus: nach der chinesischen Provinz Yunnan, in der die zuerst entdeckten Arten vorkommen. |