| Centromochlus sp. Ninja | 11.03.2010 |
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Eine kleine Sensation erreichte uns kürzlich aus Brasilien. Bereits beim Auspacken fiel die fantastische Schwarz-Weiß-Zeichnung der kleinen (4-6 cm langen) Welse ins Auge. Es handelt sich mit Sicherheit um Vertreter der Gattung Centromochlus, die mit 11 Arten in Südamerika verbreitet ist. Diese Fische sind enge Verwandte von der bekannteren Gattung Tatia und wie diese Angehörige der Familie Auchenipteridae (Trugdornwelse). Trugdornwelse haben eine innere Befruchtung, dazu ist die Afterflosse des Männchens modifiziert. Die Weibchen legen befruchtete Eier ohne Anwesenheit der Männchen ab.

Bislang haben sich unsere "Ninja-Cats" als robuste Pfleglinge erwiesen.

Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 295852 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wie ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Centromochlus: aus dem Altgriechischen "mit Hebelstab", bezieht sich auf die mit einem Sperrmechanismus arretierbaren Brustflossenstacheln.
Text & Photos: Frank Schäfer
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| | Discus Royal Blue Nhamunda Maracanha | 19.02.2010 |
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Und noch ein neuer, phantastischer Diskus-Wildfang. Nhamunda-Diskus haben einige Besonderheiten. Zum einen haben viele Exemplare einen besonders hohen Rotanteil in der Färbung und zum anderen kann man bei Nhamunda die Geschlechter auch farblich und körperlich ganz gut unterscheiden. Royal Blue sind fast immer Männchen, die Weibchen stehen eher in der Kategorie "Braun" oder "Blau". Weibchen haben auch einen runderen, scheibenförmigeren Körper, Männchen sind höher gebaut.
 
Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 731355 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Text & Photos: Frank Schäfer
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| | Discus Heckel / Jatapu | 11.02.2010 |
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Die Reihe herrlicher Diskus-Wildfänge, die momentan importiert werden kann, reißt nicht ab. Neben den wundervollen Royal Blue, die wir Ihnen letzte Woche vorstellten, haben wir auch exzellente Blaukopf-Heckel, die aus dem Rio Jatapu kommen sollen. Dieser Nebenfluss des Amazonas hat eine einzigartige Mischung aus Schwarzwasser- und Weißwasserfauna. Interessant ist auch, dass bei diesen Blaukopf-Heckeln einige Gipsy-Blue Diskus als Beifänge sind.

Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 735055 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
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| | Discus Royal Blue Novo Ariguana | 05.02.2010 |
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Unter dieser Bezeichnung haben wir gestern (2.2.) fantastische, große Wildfangdiskus erhalten. Diskuskenner werden verstehen, dass die Tiere heute noch lange nicht zeigen, was wirklich in ihnen steckt, und doch sehen sie schon fantastisch aus!
Text & Photo: Frank Schäfer
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| | Gold- und Silbersaumbuntbarsch: Neue Namen! | 29.01.2010 |
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Der Goldsaumbuntbarsch aus Peru und der Silbersaumbuntbarsch aus Ekuador gehören schon seit Jahrzehnten zu den beliebten Aquarienfischen. Ihre Farbenpracht, leichte Züchtbarkeit und ihr interessantes Verhalten verhalf ihnen zu dieser Beliebtheit.
Lange Zeit war jedoch unklar, wie diese Fische wissenschaftlich eingeordnet werden sollen. Im Hobby ging man schon früh davon aus, dass es sich um zwei zwar ähnliche, aber doch verschiedene Arten handelt. Darum nannte man den Goldsaumbuntbarsch Aequidens rivulatus und den Silbersaumbuntbarsch Aequidens sp. aff. rivulatus (siehe z.B. Aqualog Southamerican Cichlids III). Dem folgte auch die Wissenschaft.

Nun wurden in neueren Arbeiten zusätzlich zu anatomischen Merkmalen auch genetische Merkmale untersucht. Als Resultat dieser Arbeiten wurde der Silbersaumbuntbarsch als eigenständige Art bestätigt und zusammen mit dem Goldsaumbuntbarsch und einigen weiteren Arten (Aequidens biseriatus, A. coeruleopunctatus, A. latifrons, A. pulcher, A. sapayensis) in die neue Gattung Andinoacara überführt. Der Silbersaumbuntbarsch wurde zudem endlich formell beschrieben und trägt jetzt den Namen Andinoacara stalsbergi, während der Goldsaumbuntbarsch folgerichtig nun Andinoacara rivulatus heißt.
Für unsere Kunden: A. rivulatus hat die Codenummer 610003 auf unserer Stockliste, A. stalsbergi 610811. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Aequidens: Latein, bedeutet "mit gleichem Zahn". Bezieht sich auf die Gebiss-Struktur. sp. aff.: Latein, Abkürzung für "species affinis", was "ähnliche Art" bedeutet. rivulatus: Latein: bedeutet "aus einem Bach stammend". stalsbergi: zu Ehren von Alf Stalsberg. Andinoacara: bedeutet "Acara aus den Anden". Acara ist eine andere Buntbarschgattung.
Literatur: Musilová, Z., Schindler, I. und W. Staeck (2009): Description of Andinoacara stalsbergi sp. n. (Teleostei: Cichlidae: Cichlasomatini) from Pacific coastal rivers in Peru, and annotations on the phylogeny of the genus. Vertebrate Zoology 59 (2): 131-141.
Text: Frank Schäfer, Photos: Aqualog-Archiv und Frank Schäfer
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| | Sewellia speciosa | 26.01.2010 |
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Aus Laos konnten wir nun erstmals diese hübsche Plattschmerle importieren. Die Art kommt im Einzug des Kong-Flusses von Laos und Vietnam vor. Die Maximallänge beträgt etwa 6 cm. Interessant sind bei dieser Art die Geschechlechtsunterschiede: die kleineren und schlankeren Männchen besitzen auf den Brustflossen fleckenartige Ansammlungen von kleinen Tuberkeln. Der Sinn dieser Pickelchen ist noch unbekannt.

Wie alle Sewellien sind die Tiere an strömendes Wasser angepasst. Gegenüber Artgenossen und anderen Fischen sind sie friedlich. Man muss nur aufpassen, dass die Kleintierfresser genug zu essen bekommen. Frostfutter - Mückenlarven eignen sich am besten - wird gerne angenommen.
Lexikon: Sewellia: Widmungsname. speciosa: Latein, bedeutet "schön, ansehnlich".
Text & Photos: Frank Schäfer
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| | Faunus ater | 20.01.2010 |
| Faunus ater

Diese attraktive, rund 6 cm lange Schnecke aus der weitläufigen Verwandtschaft der Turmdeckelschnecke haben wir jetzt aus Thailand erhalten. In der Natur lebt die Art auf schlammigen Böden im Unterlauf von Flüssen und zeichnet sich durch eine hohe Salztoleranz aus. Man kann sie sowohl in Süß- wie auch in Brackwasser pflegen. Im Gegensatz zu den lebend gebärenden Turmdeckelschnecken sind Faunus eierlegend. Da sich die Larven nur im Meer entwickeln können, ist eine unerwünschte Massenvermehrung der Schnecke im Aquarium nicht zu befürchten. Die Art ist getrennt geschlechtlich, es gibt also Männchen und Weibchen, die sich äußerlich allerdings nicht unterscheiden lassen. In der Natur sind die Tiere wohl Schlickfresser und brauchen auch im Aquarium sehr feine, weiche Nahrung. Als Algenfresser kann man sie nicht verwenden.

Lexikon: Faunus: ein römischer Gott, zuständig für Ackerbau und Viehzucht; entspricht dem griechischen Pan; warum dieser Gattungsname gewählt wurde, ist nicht bekannt. ater: Latein, bedeutet "schwarz".

Text & Photos: Frank Schäfer
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| | Gerade hereingekommen: Nachzuchten von Hypancistrus sp. L399 | 12.01.2010 |
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Hypancistrus sp. L399 ist ein kleinbleibender L-Wels. Seine Maximallänge beträgt um 8 cm. Wie so viele L-Welse dieser Verwandtschaftsgruppe ist er sehr variabel gefärbt. Wir haben jetzt einige wenige Nachzuchtexemplare dieses wunderhübschen Fisches von einem deutschen Züchter erhalten, die eine Länge von 4-5 cm haben. Das Foto zeigt eines der erwachsenen Zuchttiere.
  Für unsere Kunden: die Fische haben Code 26480-L399x-2 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern. Text & Photo: Frank Schäfer
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Acanthophacelus: bedeutet in etwa “Nadelbündel”, bezieht sich auf die anatomische Feinstruktur des männlichen Begattungsorgans (Gonopodium). aculeatus: Latein, "stachelig". adoketa: aus dem Altgriechischen: "unerwartet". Bezieht sich auf das natürliche Vorkommen, das weitab vom Vorkommen der übrigen Buntbarsche dieser Gattung liegt. adolfoi: zu Ehren von Adolfo Schwartz. Aequidens: Latein, bedeutet "mit gleichem Zahn". Bezieht sich auf die Gebiss-Struktur. Akysis: aus dem Altgriechischen "ohne Blase", bezieht sich auf das Fehlen der Schwimmblase. albonubes: latein für „Weiße Wolken“, nach den Weiße-Wolken-Bergen in China, wo die Art entdeckt wurde altae: Ableitung nicht bekannt (alta, latein, bedeutet "hoch"). Andinoacara: bedeutet "Acara aus den Anden". Acara ist eine andere Buntbarschgattung. Aphyosemion aus dem Griechischen, bedeutet in etwa „Kleiner Fisch mit Wimpelflossen“. Aplocheilichthys: aus dem Altgriechischen, bedeutet "Fisch, der Aplocheilus ähnlich ist". Aplocheilus ist eine andere Fischgattung. Aplocheilus: bedeutet "mit einfacher Lippe", bezieht sich auf die Maulstruktur. araguaiae: aus dem Araguaia stammend armatus: Latein für bewaffnet, wohl wegen des großen Rückenflossenstachels. Astacus: lateinischer Name für den Flußkrebs Astronotus: Altgriechisch für "mit Sternenrücken", bezieht sich auf die Zeichnung bei A. ocellatus. Auchenipteridae aus dem griechischen auchen: Nacken, Hals und pteron: Flosse, bezieht sich auf die Stellung der Rückenflosse. Australe: aus dem Lateinischen für „Südlich“, bezieht sich auf die Herkunft Axelrodia: Widmungsname, gewidmet Herbert Axelrod. Balitoridae: abgeleitet von der Gattung Balitora. Der Name ist einer einheimischen Bezeichnung für eine Fischart in Indien entlehnt. von barbatus, -a, -um (latein): bärtig Barbucca: bedeutet in etwa „bärtige Backe“; bezieht sich auf den Laichausschlag auf den Wangen der Männchen. Barbus: Latein, bedeutet "der Bärtige", was sich auf die Barteln bezieht. Bauchflossen: auch Ventralen genannt, paarige Flossen am Bauch, die vor der Geschlechts- bzw. Darmöffnung positioniert sind. Beaufortia – Widmungsname bejeus - nach einer bengalischen Bezeichnung für diese Fische. beni: nach dem Rio Beni in Boliven, wo die Art endemisch vorkommt. Betta: von einem indonesischen Namen für eine der Arten abgeleitet. bifasciatus: latein, bedeutet "mit zwei Streifen". bimaculata: latein, bedeutet "mit zwei Flecken". bocourti: nach Marie Firmin Bocourt (1819 - 1904), einem französischen Zoologen und Künstler. Boraras: Anagramm für Rasbora, bezieht sich auf das umgekehrte Verhältnis von Körper- zu Schwanzwirbeln in Boraras verglichen mit Rasbora. Brachychalcinus: bedeuted "kurzer Chalcinus". Chalcinus ist eine andere Salmlergattung. brachyurus: Altgriechisch, "mit kurzem Schwanz". Breviventralis: mit kurzen Bauchflossen Brustflossen: auch Pectoralen genannt, paarige Flossen unmittelbar hinter der Kiemenöffnung. Bujurquina: nach der in Peru üblichen Bezeichnung "Bujurqui" für Buntbarsche Celiae: nach dem Entdecker, Celia Epie aus Menja in Westkamerun. Centromochlus: aus dem Altgriechischen "mit Hebelstab", bezieht sich auf die mit einem Sperrmechanismus arretierbaren Brustflossenstacheln. cf.: aus dem lateinischen „confer“, was „vergleiche mit“ bedeutet. Wird verwendet, wenn es nicht sicher ist dass es sich tatsächlich um die nachfolgend genannte Art handelt. chatareus: nach einer in Bengalen üblichen Bezeichnung. Chela: nach einer einheimischen Bezeichnung Colisa – nach einer bengalischen Bezeichnung für diese Fische conchonius: nach einer bengalischen Bezeichnung für diese Fische. Corydoras: aus dem Altgriechischen, bedeutet „mit Helm und Lanze“, was sich auf die äußeren Knochenpanzer und die kräftigen Flossenstacheln bezieht. crispata: runzelig Curimatopsis bedeutet ähnlich zu Curimata, einer anderen Salmlergattung. Danio: nach einer bengalischen Bezeichnung für diese Fische. Danionella: Verkleinerungsform von Danio. Danio ist eine andere Gattung von Fischen. delineatus = ohne Liniierung, bezieht sich auf die unvollständige Seitenlinie diabolica: bedeutet „teuflisch“, bezieht sich auf die rot leuchtenden Augen. Dianema: aus dem Altgriechischen : "mit zwei Fäden", was sich auf die Barteln bezieht. digrammus: altgriechisch, bedeutet "mit zwei Streifen". dracula: nach Graf Dracula, einer Romanfigur von Bram Stoker, die als blutsaugender Vampir umgeht; in Anspielung an die hauerartigen, zahnähnlichen Gebilde der Männchen der Art. duplicareus: Latein für verdoppelt, bezieht sich auf die große Ähnlichkeit zu C. adolfoi. endemisch: nur dort und nirgendwo anders vorkommend. Ephippicharax: bedeuted "gesattelter Charax", was sich auf eine anatomische Besonderheit dieser Salmler bezieht, nämlich einen kopfwärts gerichteten, in die Muskulatur eingebetteten Stachel vor der Rückenflosse. eques: Latein für Reiter, Ritter; Bezug unbekannt. eriocheirum: aus dem Altgriechischen " mit haariger Hand". Etroplus: aus dem Altgriechischen, bedeutet "mit bewaffnetem Bauch", was sich auf die kräftigen Afterflossenstacheln bezieht. Familie: Kategorie in der wissenschaftlichen Klassifizierung von Tieren. Sie ist unterhalb der Ordnung und oberhalb der Gattung angelegt. fasciata – Latein „gestreift“ fasciatus: Latein, bedeutet "gestreift". flavatra: latein, bedeutet "gelb-schwarz", bezieht sich auf die Färbung. fluviatilis bedeutet "in Flüssen lebend" foerschi: zu Ehren von Walter Foersch. franciscensis: bezieht sich auf die Herkunft, den Rio Sao Francisco. frankei: zu Ehren von H.-J. Franke, einem hervorragenden Fischzüchter. fulvipinnis: von latein fulvus: orange und pinna: Flosse, also "mit orangenen Flossen" furzeri: zu Ehren von R. Furzer. Galeatus: latein für „Helm“, also „der mit Helm“ Garra: nach einer in Bengalen üblichen Bezeichnung. gatesi: Widmungsname für Gordon E. Gates, einem auf Regenwürmer spezialisierten Zoologen vom Judson College in Rangoon, der Albert W. C. T. Herre, dem Erstbeschreiber von M. gatesi, bei seinem Besuch in Rangoon half. genibarbis: aus dem Altgriechischen "mit haariger Wange". Geophagus: aus dem Altgriechischen, bedeutet "Erdfresser". Gibbosa: latein für „bucklig“. gibbosus bedeuted "bucklig" Gymnorhamphichthys: aus dem Altgriechischen, bedeutet "nackter Rhamphichthys". Rhamphichthys ist eine andere Gattung Messeraale. hellerii: zu Ehren von K. Heller, einem österreichischen Botaniker. hemiliopterus: aus dem Altgriechischen "mit halbglatter Flosse". Hemiloricaria: hemi ist altgriechisch und bedeutet "halb", loricaria ist eine andere Hexenwelsgattung. Hoplosternum: aus dem Altgriechischen "mit Brustschild". Horae: zu Ehren von Sunder Lal Hora, einem bedeutenden indischen Ichthylogen Hydrolycus: Wasserwolf hypostomus: aus dem Altgriechischen, bedeutet "mit unterständigem Maul". Ichthyologisch: Ichthyologie ist das Spezialgebiet der Biologie, das sich mit Fischen befasst Ilyodon: aus dem altgriechischen „mit flachem Zahn“, bezieht sich auf die Zahnstruktur. imbellis: Latein für "friedlich". Ivanacara: nach "Acara" und Iwan dem Schrecklichen, dem ersten russischen Zaren. Die Autoren deuten damit an, dass Arten von Ivanacara wie Iwan der Schreckliche massiven Stimmungsschwankungen unterworfen sind und plötzlich unberechenbar aggressiv werden k jaculatrix: latein, bedeutet "die Schleuderin". Kalochroma – aus dem griechischen „mit schönen Farben“ krameri: Widmungsname. kubotai: Widmungsname für Hitoshi Kubota, einem Fänger und Exporteur von Zierfischen. kuehnei: zu Ehren von Jens Kühne. kyathit: nach dem burmesischen Wort für „Leopard“, bezieht sich auf die Färbung der gepunkteten Variante. labiosa: Latein „mit Lippen“. abgeleitet aus dem lateinischen Wort laetus: froehlich Laetacara: aus dem Lateinischen "laetus" = fröhlich und "Acara", einem Indianerwort für Buntbarsch; bezieht sich auf die Schnauzenzeichnung, die den Eindruck erweckt, das Tier würde lächeln. Lampiella: Zur Erinnerung der 1943 in Polen im Lager Sobibor von den Nazis ermordeten Großmutter des Erstbeschreibers Isaac Isbrücker, Céline Lampie. Sie war „eine kleine Frau mit einem kleinen Buckel“. Lamprologus: bedeutet "der Glanztragende", bezieht sich auf die glänzenden Körperflecken bei L. congoensis, der Typusart. larvophil: Maulbrüter, bei denen die geschlüpften Jungen, nicht aber die Eier im Maul bebrütet werden. laubuca: nach einer einheimischen Bezeichnung Leiocassis: Altgriechisch: bedeutet "mit glattem Helm". lennoni: zur Erinnerung an den ermordeten Musiker John Lennon. lentiginosa: latein für „gesprenkelt“. leopardus: Latein, bedeutet "leopardenartig", was sich auf das Fleckenmuster bezieht. Lepomis bedeutet "mit beschupptem Kiemendeckel" Leucaspius = Weißer Aspius (Aspius ist eine andere Karpfenfischgattung) leveretti - Widmungsname lineatus: Latein, "gestreift". longibarbis: aus dem Lateinischen "mit langem Bart", bezieht sich auf die Barteln. Longipinnis: aus dem Lateinischen „mit langen Flossen“. Loricaria: nach dem lateinischen Wort „lorica“ für den Brustharnisch der Legionäre, also „Brustharnischträger“. lucipinnis: aus dem Lateinischen "lucidus" = klar, hell und "pinna" = Flosse, bezieht sich auf das helle Fenster an der Basis des dunklen Dreiecks auf jeder Flosse (Ausnahme: Schwanzflosse), das artcharakteristisch ist. luxophthalmus: aus dem Altgriechischen, bedeutet "mit leuchtendem Auge". Macrobrachium: aus dem Altgriechischen "mit großem Arm". Macrognathus: aus dem Altgriechischen "mit großen Kinnbacken". von macrolepis (griechisch): mit großen Schuppen maculatus: latein für gefleckt. meklongensis: aus dem Meklong-Fluss stammend. Melanoides: aus dem Altgriechischen "ähnlich wie Melania". Melania ist eine andere Schneckengattung. melanzonus: bedeutet „mit schwarzen Zonen“, bezieht sich auf die zwei schwarzen Längsstreifen. merah: nach dem indonesischen Wort für „rot“, wegen der Grundfärbung. Mesoaphyosemion: das Präfix "meso" bedeutet "mittel-, halb-, zwischen-" und wurde gewählt, um klar zu machen, dass der systematische Status der Mitglieder dieser Untergattung unklar ist. micagemmae: von latein micare „schimmern“ und gemma „Edelstein“, also „schimmernder Edelstein“. Microdevario: aus dem Altgriechischen, bedeutet "kleiner Devario". Devario ist eine andere Gattung von Bärblingen. Microphis: aus dem Altgriechischen "kleine Schlange". Micropoecilia: bedeutet „kleine Poecilia“. Poecilia ist eine andere Gattung Lebendgebärender Zahnkarpfen. Microrasbora: aus dem Altgriechischen, bedeutet "kleine Rasbora". Rasbora ist eine andere Gattung von Bärblingen. micros: aus dem altgriechischen mikros: klein. Modesta: latein: anspruchslos, bescheiden (wegen der schlichten Färbung konservierter Tiere) Morleti: zu Ehren von Morlet, dem Sammler der Art multicolor: Latein, bedeutet "vielfarbig". nana: latein für "zwergig". Nannacara: bedeuted "kleiner Acara". Acara ist ein Tupi- (=indianisches) Wort für Buntbarsch. Nannostomus: aus dem Altgriechischen, bedeutet "mit winzigem Maul". narcissus: nach dem griechischen Halbgott Narciss, der sich in sein eigenes Spiegelbild verliebte. Nigrolineata: latein „mit schwarzer Linie“ Nothobranchius: Altgriechisch "nothos" = unecht und "branchion" = Kieme; bezieht sich auf den Aufbau der Kiemen. ocellatus: Latein für "mit Augenfleck". oenolaemus: Altgriechisch für "mit weinroter Kehle" Im Laufe der Entwicklung, im Laufe des Wachstums Opsodoras: von Opsis (griechisch): Auge, Sehen, Gesicht und Doras: eine andere Dornwelsgattung; bezieht sich auf die gattungsspezifische, runde Augenform orbicularis: von Latein "orbiculatus"= kreisrund. ornatus: bedeutet "geschmückt" Orthospinus: bedeutet "emporstehender Stachel" und bezieht sich auf einen vor der Rückenflosse befindlichen Stachel. Paedocypris: Altgriechisch, bedeutet in etwa "kindlicher Karpfen", in Anspielung auf die larvalen Merkmale der Gattung. Paleatus: vom Lateinischen Palea: Spreu, also „spreuartig gezeichnet“. panchax: nach dem bengalischen Namen der Art. Pangasius: nach einer einheimischen Bezeichnung für die im Ganges lebende Typusart der Gattung, Pangasius pangasius. parae: bedeutet „aus Para stammend“. Para ist ein brasilianischer Bundesstaat. parallelus: bezieht sich auf die zwei parallel laufenden, schwarzen Flankenstreifen Parauchenoglanis: Latein, "par" bedeutet "gleich, entsprechend" und Auchenoglanis ist eine andere Welsgattung. Patella: Name einer kleinen, flachen Pfanne, die im alte Rom benutzt wurde; bezieht sich auf die Schalenform. Perca bedeutet "Barsch" perugiae: Widmungsname für A. Perugia, der Ichthyologe am Museum in Triest war. petricola: aus dem Altgriechischen, bedeutet "Felsenbewohner". Phractocephalus: aus dem Altgriechischen "Panzerkopf". Piraya: nach einer einheimischen Bezeichnung für diese Fische Polychromatismus: bedeutet "Vielfarbigkeit", wird verwendet, wenn innerhalb einer Art verschiedene Farbmuster auftreten. Poropanchax: bedeutet "Panchax mit Poren", was sich auf die gattungscharakteristischen Sinnesporen am Kopf bezieht. Panchax ist eine andere Fischgattung. Pseudacanthicus: aus dem Altgriechischen "falscher Acanthicus" (Acanthicus ist eine andere Harnischwelsgattung). Pseudocrenilabrus: Griechisch für "Falscher Crenilabrus". Crenilabrus ist eine andere Fischgattung. Pseudomystus: Altgriechisch, bedeutet "falscher Mystus". Mystus ist eine andere Welsgattung. Pseudorinelepis: aus dem Altgriechischen "falscher Rinelepis" (Rinelepis ist eine andere Harnischwelsgattung). Pterophyllum: aus dem Altgriechischen, bedeutet "Flossenblatt" oder "Blattflosser" pugnax: Latein für "kriegerisch". pulcher: bedeutet "schön" punctatum: Latein "punktiert". punctatus: Latein, bedeutet "punktiert". Puntius: abgeleitet von der bengalischen Bezeichnung "Punti" für solche Barben pygmaea: Latein für "zwergig". Pygocentrus: aus dem Griechischen, bedeutet in etwa Steißstachel. Vermutlich weil ursprünglich das Gattungsmerkmal die mit Strahlen versehene Fettflosse war, im Gegensatz zu Serrasalmus, bei denen die Fettflosse nie Flossenstrahlen hat Pyrrhulina bedeutet: Kleiner Dompfaff, kleiner Gimpel Pyrrhulina laeta bedeutet: Froehlicher kleiner Gimpel Rasbora – die bengalische Bezeichnung für die Art Rasbora rasbora rerio: nach einer bengalischen Bezeichnung für diese Fische. Riesei: Widmungsname, gewidmet W. Riese, der gemeinsam mit H. Axelrod die Typusexemplare fing. rivulatus: Latein: bedeutet "aus einem Bach stammend". von robustus, -a, -um (latein): kräftig Scabies = Rauhigkeit, Krätze (wegen der Schalenstruktur) scalare: aus dem Lateinischen "scalarum" = Leiter, wegen der Streifung. schwartzi: zu Ehren des Exporteurs Willy Schwartz scomberoides: ähnlich einer Makrele Septaria: mehrdeutig. Das lateinische Wort septaria bezeichnet eine zementartige Masse (das Wort Zement leitet sich davon ab). Der Gattungsname könnte aber auch eine Ableitung des Wortes septum sein, das eine dünne, untergliedernde Wand bezeichnet. Serrasalmus: aus dem Lateinischen, bedeutet in etwa „Lachs mit Säge“. Bezieht sich auf die sägeartig angeordneten Schuppen des Brustkieles Sewellia: Wird noch nachgeforscht. Höchstwahrscheinlich ein Widmungsname nach einem Herrn oder einer Frau Sewell. siamensis: bedeutet "aus Siam stammend". Sidthimunki: zu Ehren von Sidthimunk, dem Sammler der Art smaragdina: Latein für „smaragdfarben“. sp. aff.: Latein, Abkürzung für "species affinis", was "ähnliche Art" bedeutet. Spatuloricaria: latein, bedeutet "Loricaria mit Spatel"; Loricaria ist eine andere Welsgattung, "Spatel" bezieht sich auf die besondere und gattungscharakteristische Form der Zähne. splendens: Latein für "glänzend". Splendida: latein: glänzend stalsbergi: zu Ehren von Alf Stalsberg. stiktos: Altgriechisch für „gepunktet“. stoliczkanus: zu Ehren des Sammlers, Ferdinand Stoliczka (1838-1874). stuebelii: nach Alphons Stübel (1835-1905), Südamerikareisender, Geologe, gilt als Begründer der Vulkanologie Sturio (latein) bedeutet Stör, soma (latein) Körper. Synodontis: ein alter Name eines unbestimmten Fisches aus dem Nil. Synonym: gleichbedeutender Name. Wenn eine Art zweimal oder öfter wissenschaftlich beschrieben wurde, gilt der älteste verfügbare Name als gültiger wissenschaftlicher Name, die anderen werden zu Synonymen erklärt und haben keine Gültigkeit. Takifugu: aus zwei japanischen Worten zusamengesetzt, Taki "Wasserfall" und Fugu, der Bezeichnung für den bei falscher Zubereitung tödlich giftigen Kugelfisch; mehrdeutig, kann z.B. heißen, dass der Fisch in Flüssigkeit zubereitet werden muss. Tanichthys: Fisch des Tan, zu Ehren des Entdeckers Tan Kam Fei Tatia: zu Ehren von Charles Tate Regan, der Ichthyologe am Britischen Museum war. Telmatochromis: bedeutet "Sumpfbarsch"; der Erstbeschreiber Boulenger hatte wohl falsche Biotopangaben zu den Tieren erhalten, denn Telmatochromis leben im Geröll. temporalis: Latein tempus bedeutet "Schläfe"; der Artname bezieht sich auf den dunklen Streifen hinter dem Auge. Toxotes: altgriechisch, bedeutet "Bogenschütze". Trachelyopterus von griechisch trachelia = extrem und pteron = Flosse, also „der mit der extremen Flosse“ translucida: Latein, bedeutet "durchscheinend", weil die Art so durchsichtig ist. trifasciatus: latein, bedeutet "mit drei Streifen". tuberculata: Latein "mit kleinen Höckern". Tylomelania: aus dem Altgriechischen "schwielige Melania". Melania ist eine andere Schneckengattung. siehe Typusexemplar Das namenstragende Exemplar, ueblicherweise in einem Museum deponiert. Bildet die Grundlage der wissenschaftlichen Definition der jeweiligen Art. Umbra: Latein, bedeutet "Schatten", was sich auf die düstere Färbung bezieht. urophthalma: aus dem griechischen oura: Schwanz und ophthalmos: Auge, wegen des Schwanzwurzelflecks. urophthalmoides: so ähnlich wie urophthalma variata: bedeutet "veränderlich". vespa: Latein für Wespe. victoriae: nach dem Vorkommensgebiet, dem Victoriasee. vulgata: aus dem Lateinischen "gewöhnlich, häufig". whitei: zu Ehren von E. A. White, einer Persönlichkeit in Mexiko City, die den Erstbeschreiber in verschiedener Hinsicht unterstützte. winemilleri: zu Ehren von Kirk Winemiller Xenotoca: bedeuted "mit fremdartigen Jungen", was sich auf die "Nabelschnüre" (Trophotaenien) der neugeborenen Jungfische bezieht. Xiphophorus: aus dem Altgriechischen, bedeutet „Schwertträger“. Yasuhikotakia: zu Ehren des japanischen Wissenschaflters Yasuhiko Taki. Yunnanilus: nach der chinesischen Provinz Yunnan, in der die zuerst entdeckten Arten vorkommen. |